Eine dämliche Muskete. Eine unfassbar blöde, gleichzeitig aber leider sehr präzise Muskete hat meinen Plan zerstört. Alex hat sie am Ende einer langen Questreihe gefunden und macht mir mit ihr den Garaus. Er gewinnt Duell um Duell und zieht mit Siebenmeilenstiefeln in der Rangliste davon. Ich gebe mich nach außen hin cool. „Lucker, mit so einer Waffe, kann man ja auch mit einem verskillten Charakter gewinnen“, bescheinige ich ihm gleichgültig. In mir brodelt es und ich mache mich daran, die beste Taktik für die public beta auszutüfteln. Seid ihr mit mir? Gemeinsam braten wir dem Musketen-Lucker eines über!
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Jul
02
2010
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Heute gibt es eine Weltpremiere für den InnoGames-Blog – wir haben unseren ersten Gast-Autor! Bruce, Austausch-Student aus Chicago berichtet von seinen Wochen bei InnoGames und einem kleinen (aber hoffentlich positivem) Kulturschock…
To tell you the way I walked into this company not knowing what to expect to get out of it or really what I would be doing. Let me back up, when I first signed up for this program I was added on Facebook by my guide, Ole Michealis, who pushed me into the world of InnoGames. I saw the website…. but I couldn’t figure out where the German to English button was so that wasn’t really any help to me. Now I didn’t know what kind of guest Ole and everyone else was going to be until Ole showed up at our first meeting with a case of Warsteiner and I realized that this was going to be a fun experience.

They next day I rode into work with Ole and he gave me the grand tour of the building which was more exciting than I thought it would have been. I was seeing people in shorts and T-Shirts and I was immediately in culture shock. What I am used to is strict uniform codes and if you aren’t dressed well everyday, you will probably lose your job. Most companies would find this as a distraction but InnoGames really made it work for them. Then he showed me that he set up a desk for me with a docking station next to him.
I was incredibly nervous because I did not know any php or html walking into the company. Luckily Ole had already thought of a way to test me, make me learn, and get something for the office done all at the same time. Now, having spoken with the rest of the interns that came with me to Germany, no one else received that kind of treatment. I went from not knowing anything to having a firm understanding of coding and it would not have been possible without the kind of environment that InnoGames provides for its workers and trainees. It is that relaxed, laid back but always serious when it comes time to work attitude that makes someone like me want to work here. I am hoping that soon this company branches out to Chicago because I could not picture myself feeling anymore at home working somewhere other than at this company.
Well, that is all I can say about this wonderful place of business, InnoGames. I want to thank everyone from InnoGames in Hamburg for being some of the nicest people I have ever met in my entire life. Auf Wiederhören, InnoGames, bis wir uns wiedersehen.
Mai
21
2010
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Jetzt ist es offiziell: InnoGames hat sich zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte für externe Gesellschafter geöffnet. Der britische Investor Fidelity Growth Partners Europe (FGPE) hat bei uns eine Minderheitsbeteiligung erworben.
Warum gerade FGPE? Nun, FGPE hat sich seit Jahren darauf spezialisiert, recht junge Unternehmen aus der IT-Branche zu unterstützen und ihnen dabei zu helfen, neue Märkte zu erschließen. Dadurch verfügen sie natürlich auch über ausgezeichnete Kontakte, besonders in Großbritannien und Nordamerika. FGPE sieht – genau wie wir – das ganze als eine strategische Partnerschaft und nicht als ein kurzfristiges Investment. Der Fokus liegt dabei, wie der Unternehmensname unserer Investoren schon sagt, auf Wachstum, nicht auf Kostenoptimierung.
Wir werden also mit und durch die Unterstützung unserer neuen Partner das InnoGames-Wachstum noch weiter beschleunigen. Das bezieht sich sowohl auf die Zahl der Spiele, die wir in den kommenden Monaten und Jahren herausbringen, als auch auf die Zahl unserer Mitarbeiter. Bis Sommer 2011 wollen wir, wenn alles gut läuft, 100 zusätzliche Stellen geschaffen haben. Dabei werden wir alle geben, um den InnoGames-Spirit auch mit einer etwas größeren Mitarbeiterschaft zu halten und weiterhin viel Spaß zu haben – bislang hat das ja ganz gut geklappt.
Falls ihr also noch nach einem spannenden Job in der Online-Games Branche sucht, schaut doch in den kommenden Wochen öfter mal auf die Stellenanzeigen auf unserer Homepage.
Wer schön sein will, muss leiden. Wer öffentlich sein will, manchmal auch – das haben wir jedenfalls bei einem Foto-Shooting für die rumänische Ausgabe des Forbes Magazins herausgefunden. Während des Browsergames Forums haben wir uns mit einer Redakteurin und einem Fotografen samt professioneller Studiotechnik getroffen, beide waren extra für uns aus Bukarest angereist. Elena Stanescu, ist begeisterte Stämme Spielerin und hatte schon lange geplant, unsere Unternehmensgeschichte im Forbes Magazin vorzustellen. Das etwa zweistündige Interview mit ihr gestaltete sich dann auch sehr angenehm, obwohl wir uns zu fast nachtschlafender Zeit um 23 Uhr getroffen haben. Beim Shooting am folgenden Tag merkten wir dann allerdings, was einen perfektionistisch veranlagten Profifotografen so alles auszeichnet. Es waren nur drei verschiedene Positionen, die wir für die Bilder einnehmen mussten, diese jedoch jeweils für mindestens eine Stunde. Und eine Stunde ein imaginäres Schwert in die Luft zu halten, kann ganz schön anstrengend sein, haben wir festgestellt…

Getröstet hat uns dabei, dass auch Fotograf Sorin Stana einiges an Sportlichkeit aufbieten musste, um den perfekten Abschusswinkel zu finden – in den meisten Fällen lag der etwa 3,5 cm über der Grasnarbe beziehungsweise dem Teppichboden. Nach drei Stunden und gefühlt 22.000 Blitzlichtern hatten wir es dann geschafft: Sorin war glücklich, also waren wir es auch. Und trotz – oder gerade wegen – dieser Anstrengung hat uns Sorin von seiner Professionalität und fotohandwerklichen Klasse absolut überzeugt.
Sorins Arbeit und unser Durchhaltevermögen haben sich wohl auch gelohnt. Immerhin sechs Seiten widmet die aktuelle Forbes Ausgabe unserer Firma. Wer von euch des Rumänischen mächtig ist oder einfach gerne viele bunte Bilder sieht, kann sich den Artikel als PDF-Version über unserer Homepage herunterladen. Viel Spaß beim blättern – oder scrollen!
Nov
09
2009
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Am vergangenen Wochenende hat sich die Browsergames Szene in Frankfurt getroffen – das dortige Browsergames Forum (BGF) ist mit knapp 500 Teilnehmer der wohl größte Treff für diese Branche überhaupt. Auch InnoGames war natürlich mittendrin und hat in diesem Jahr das Treffen auch erstmals als Premium Sponsor unterstützt.
Für unser Unternehmen hat das Forum eine ganz besondere Bedeutung. Die Gespräche während des BGFs 2005 mit anderen Entwicklern und Anbietern von Browsergames waren einer der entscheidenden Schritte auf dem Weg in die Professionalität – und zur Gründung der InnoGames GmbH. Wir haben also hautnah miterlebt, wie wichtig der Austausch und die Diskussion auch mit Mitbewerbern sind. Hinzu kommt, dass die Browsergames Szene in Deutschland noch immer einen insgesamt familiären Charakter hat. Die Zahl der agierenden „Player“ wird zwar größer, ist aber immer noch überschaubar – man kennt sich untereinander einfach.

Einer der wichtigsten Trends, der sich in diesem Jahr heraus kristallisiert hat, ist wohl der Richtung Social Games. Kaum ein Anbieter, der nicht zumindest darüber nachdenkt, sich diesem Aspekt künftig noch stärker zu widmen. Die Einbindung von Facebook & Co scheint sich immer mehr durchzusetzen und auch eigene Spiele werden dafür wohl noch häufiger entwickelt werden.
Bei drei Vorträgen und einer Diskussionsrunde hat InnoGames das BGF direkt mitgestaltet, so beschäftigte sich Eike mit dem Thema Gamebalance, Hendrik diskutierte darüber, was ein Spiel zu einem „Triple A“ macht, Tim widmete sich dem Thema Cheating in Browsergames und mit Nils stellte ich gemeinsam unser neues Spiel Grepolis vor.

2009 war das erste Jahr, bei dem wir uns so stark als Unternehmen in die Gestaltung des Forums eingebracht haben. Unsere Erfahrungen und auch das Feedback waren dabei so positiv, dass wir uns dies auch für das kommende Jahr sehr gut vorstellen können.
Man könnte fast meinen, nach zwölf Monaten am selben Standort wird es uns zu langweilig: Heute haben wir am Harburger Hafen unsere neuen Büros bezogen – es war der dritte Umzug im dritten Jahre der InnoGames Geschichte. Es ist allerdings nicht so, dass wir nur aus Jux und Dollerei einmal im Jahr unsere sieben Sachen packen ( alle umzugsgeplagten Leser werden dies wohl eh ausschließen können). Wir sind schlichtweg zum wiederholten Male aus unseren Büros herausgewachsen, zuletzt war der Mangel an freien Büroplätzen unser größtes Wachstumshemmnis. Das soll sich jetzt im Harburger Channel ändern: Wir sind gekommen um zu bleiben.

Vor dem Umzug lag allerdings ein ganzer Haufen Arbeit: 175 Umzugskartons haben wir gepackt, mehrere Kilometer Netzwerkkabel neu verlegt und die komplette interne IT-Struktur des Unternehmens zehn Kilometer weiter östlich aufgebaut. Vor allem für Systemadministratoren, Teamassistenz und Geschäftsführung bedeutete dies viele Überstunden mit Aufgaben zu verbringen, die nicht immer Spaß machen. Gleichzeitig lockte die Vorstellung von einer kompletten Büroetage nur für InnoGames – bislang sind wir auf drei verschiedene Stockwerke in zwei unterschiedlichen Gebäuden verteilt. Die internen Wege werden also deutlich kürzer.

Am Freitag war dann der große Tag gekommen, mit einem Dutzend Umzugshelfern ging es in einem 16-stündigen „Umzugs Iron Man“ auf die nicht all zu weite Reise von der Harburger Peripherie ins Zentrum. Ein wenig überraschend, sind alle Teile unversehrt im neuen Büro angekommen und auch die letzten Aufbauarbeiten am Montagmorgen sind bereits nahezu komplett abgeschlossen. Auf 900 Quadratmetern dürfen wir uns jetzt ausbreiten, in Anbetracht des rasanten Wachstums in der Vergangenheit haben wir uns außerdem die Option auf eine zusätzliche Büroetage gesichert, die nutzbare Fläche würde sich dadurch beinahe verdoppeln. Die Innenstadtnähe und der Wasserblick in vielen Büros machen den Standort auch für Mitarbeiter attraktiv.

An dem erstaunlich reibungslosen Umzug haben ganz großen Anteil: Flexi, Maren, Michael, Raimund, Saara, Thomas und Wolfi. Vielen, vielen Dank euch allen!
Wenn ein Unternehmen stark wächst, ist es eine schwierige Aufgabe, rechtzeitig passende und kompetente Mitarbeiter zu finden. Das gilt für die wachsende Gamesbranche und das gilt natürlich auch für InnoGames mit seinen inzwischen rund 50 Mitarbeitern. Auf der gamescom in Köln haben wir uns mit einem Stand zum Thema Karriere bei InnoGames auf die Suche nach neuen talentierten Mitarbeitern gemacht – die Resonanz war überwältigend.

Zunächst gilt es eines festzuhalten: Das „Job & Karriere“ Forum ist von der IDG Entertainment Media GmbH (u.a. GameStar) ebenso super organisiert worden, wie es von den Besuchern angenommen wurde. Beiden Seiten haben wir dafür zu danken. Dank der medialen Vorarbeit und der breiten Ankündigung des Karriereforums waren die Besucher in den meisten Fällen sehr gut vorbereitet. Viele hatten ihre Bewerbungsunterlagen direkt dabei. Insgesamt 50 schriftliche Bewerbungen haben wir zurück nach Hamburg genommen, viele weitere haben nach langen Gesprächen mit Mitarbeitern von uns angekündigt, noch eine individuelle Bewerbung zu schicken. Das hätten wir uns vorher nicht erträumen lassen. Es hat sich ganz offensichtlich gelohnt, dass wir nicht nur mit unseren Personalverantwortlichen nach Köln gefahren sind, sondern auch Grafiker, Spieleentwickler und Marketingmitarbeiter im Schlepptau hatten.
Neben direkten Kontakten zu eventuellen InnoGames-Kollegen in spe, war es aber auch interessant, sich über die Entwicklungen in der Branche mit anderen Firmen auszutauschen. Es ist ganz offensichtlich, dass Quereinsteiger in die Spieleentwicklung heute noch sehr gute Jobmöglichkeiten haben, aber die Tendenz eindeutig in Richtung einer professionellen Ausbildung geht. Die Studiengänge für Spieleentwickler / Gamedesigner nehmen in der Zahl beträchtlich zu und in nicht all zu ferner Zukunft wird es sicher zur Normalität, dass ein Spieleentwickler auch eine entsprechende betriebliche oder akademische Ausbildung hinter sich hat.

Natürlich gab es auf der gamescom auch andere Themen außer der Personalgewinnung. Der Austausch zwischen den einzelnen Firmen ist immer noch sehr rege. Ganz getreu dem Motto „Wenn zwei sich austauschen, sind am Ende beide schlauer“ herrscht auch zwischen Mitbewerbern der Branche ein kollegiales Verhalten. Dementsprechend entstanden neben der messeüblichen Kontaktpflege auch viele Ideen für Kooperationsmöglichkeiten. Diese wollen wir jetzt in den nächsten Tagen und Wochen spruchreif machen.
Auch wenn sich am Sonntag schlichtweg aufgrund körperlicher Erschöpfung ein Messekater eingestellt hat, ist die gamescom für InnoGames ein solcher Erfolg gewesen, dass wir uns sehr gut vorstellen können, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Jetzt steht aber zunächst auf dem Programm, die eingereichten Bewerbungen zu checken und die angedachten Kooperation zu prüfen.




