Eine dämliche Muskete. Eine unfassbar blöde, gleichzeitig aber leider sehr präzise Muskete hat meinen Plan zerstört. Alex hat sie am Ende einer langen Questreihe gefunden und macht mir mit ihr den Garaus. Er gewinnt Duell um Duell und zieht mit Siebenmeilenstiefeln in der Rangliste davon. Ich gebe mich nach außen hin cool. „Lucker, mit so einer Waffe, kann man ja auch mit einem verskillten Charakter gewinnen“, bescheinige ich ihm gleichgültig. In mir brodelt es und ich mache mich daran, die beste Taktik für die public beta auszutüfteln. Seid ihr mit mir? Gemeinsam braten wir dem Musketen-Lucker eines über!
Jul
11
2010
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Kay vom Büro gegenüber klagt mir sein Leid. Er hat sich beim Händler eine neue Waffe gekauft und dafür seine alte in Zahlung gegeben. Problem dabei: Seine neue Waffe kann er erst in vier Leveln einsetzen, momentan steht er also ohne Waffe da. Unter einem Vorwand verziehe ich mich aus seinem Büro, rennen an meinen Platz und attackiere ihn mehrmals – 78 Erfahrungspunkte sind der verdiente Lohn für diese taktische Meisterleistung, finde ich. Kay schaut betrübt.
Jul
10
2010
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„Verskillt“ wird definitiv das Unwort des Jahres in unserem Büro. Seit meiner vielleicht etwas unglücklichen Aktion bei den Stärkepunkten fragt mich Alex etwa alle fünf Minuten, ob ich mich schon wieder verskillt habe. Dabei grinst er mich an als hätte er einen Clown gefrühstückt. Mir doch egal, dem zeige ich es. Inzwischen habe ich meine Energie nämlich auch geboosted und kann viel mehr Jobs in kurzer Zeit erledigen. Was auffällt: Ich habe immer nur sehr geringe Atempausen, es kommt keine Langeweile auf, weil ich maximal 2 Minuten warten muss, bis ich wieder einen Job machen kann. Wichtig erscheint es mir, jetzt Schwung in meine Gang zu bringen. Ich lade über Facebook ein, wer nicht rechtzeitig auf den Bäumen ist – und wer nicht sofort annimmt, wird in persönlichen Gesprächen überzeugt…
Jul
02
2010
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Heute gibt es eine Weltpremiere für den InnoGames-Blog – wir haben unseren ersten Gast-Autor! Bruce, Austausch-Student aus Chicago berichtet von seinen Wochen bei InnoGames und einem kleinen (aber hoffentlich positivem) Kulturschock…
To tell you the way I walked into this company not knowing what to expect to get out of it or really what I would be doing. Let me back up, when I first signed up for this program I was added on Facebook by my guide, Ole Michealis, who pushed me into the world of InnoGames. I saw the website…. but I couldn’t figure out where the German to English button was so that wasn’t really any help to me. Now I didn’t know what kind of guest Ole and everyone else was going to be until Ole showed up at our first meeting with a case of Warsteiner and I realized that this was going to be a fun experience.

They next day I rode into work with Ole and he gave me the grand tour of the building which was more exciting than I thought it would have been. I was seeing people in shorts and T-Shirts and I was immediately in culture shock. What I am used to is strict uniform codes and if you aren’t dressed well everyday, you will probably lose your job. Most companies would find this as a distraction but InnoGames really made it work for them. Then he showed me that he set up a desk for me with a docking station next to him.
I was incredibly nervous because I did not know any php or html walking into the company. Luckily Ole had already thought of a way to test me, make me learn, and get something for the office done all at the same time. Now, having spoken with the rest of the interns that came with me to Germany, no one else received that kind of treatment. I went from not knowing anything to having a firm understanding of coding and it would not have been possible without the kind of environment that InnoGames provides for its workers and trainees. It is that relaxed, laid back but always serious when it comes time to work attitude that makes someone like me want to work here. I am hoping that soon this company branches out to Chicago because I could not picture myself feeling anymore at home working somewhere other than at this company.
Well, that is all I can say about this wonderful place of business, InnoGames. I want to thank everyone from InnoGames in Hamburg for being some of the nicest people I have ever met in my entire life. Auf Wiederhören, InnoGames, bis wir uns wiedersehen.
Mai
31
2010
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Am Sonntag hat InnoGames sich auf gänzlich unbekanntes Parkett begeben und beim Drachenbootrennen für Staunen und Entsetzen gesorgt. Knapp 30 Unternehmen aus Harburg und Umgebung haben sich im Harburger Hafen gegenseitig die Paddel gegeben und strebten beim 2. Veritas Cup nach Ruhm und Ehre. Drachenboot, was ist das denn? Tja, haben wir uns vor ein paar Wochen auch gefragt…. Drachenboote haben in der Regel 20 Plätze auf 10 Bänken verteilt, jeder paddelt immer nur auf einer Seite. Kentern kann man kaum, dafür ist zumindest der jeweiligen Außenseite eine stetige Wasserdusche garantiert.

Wie das bei uns eben so ist, machen wir keine halben Sachen und haben deshalb schon Wochen vorher hart trainiert – also zumindest fühlte sich das ganze für unsere ungeübten Paddel-Schultern hart an. Frank Pfeifer, immerhin Trainer der deutschen Drachenboot-Nationalmannschaft, gab sich redlich Mühe, uns die Technik einzuschärfen („Paddel senkrecht ins Wasser, bis Mitte Oberschenkel durchziehen!“) und gab uns auch eine taktische Marschroute für den Start auf den Weg: „Drei Lange, 10 Schnelle und danach dann Streckenschlag.“ Zu guter Letzt bewies er sich auch noch als Meister der Motivationskünste und behauptete steif und fest, wir wären eine Bestzeit mit dem Trainingsboot gefahren. Vielen Dank für alles, Frank, auch für diese charmante, aber unschwer zu durchschauende Lüge!
Gestern war es dann also soweit. Hochmotiviert standen tatsächlich die allermeisten unserer Paddler bereits um 9.30 Uhr pünktlich auf der Matte, Startschuss war um 10 Uhr. In der Tradition deutscher Nationalmannschaften kamen wir allerdings nur recht schwer ins Spiel, äh, ich meine ins Paddeln. Nach deutlichem Rückstand am Start schafften wir es zum Glück gerade noch so auf Platz 2 des ersten Vorlaufs. Das bedeutete Hoffnungslauf. Das war unsere große Chance, denn Hoffnung und InnoGames sind ja praktisch Synonyme – zumindest farbtechnisch. Wir wechselten 4 Paddler aus und starteten das Rotationsprinzip. Der Hoffnungslauf entwickelte sich dann zum spannendsten Rennen des gesamten Tages. Nur der Erstplatzierte sollte schließlich sicher die nächste Runde erreichen. Die drei Boote lagen das gesamte Rennen gleichauf, mit bloßem Auge war keine Messerspitze Wasserunterschied zu erkennen – das Zielfoto musste ausgewertet werden. Das zog sich allerdings etwas hin. Die Fachfrauen und -männer vom Drachenboot Verein Schwerin taten dabei das Ihrige, um die Spannung zu steigern. „And the winner is….alter Schwede ist das knapp, echt kaum zu erkennen“, es folgte eine 10-sekündige Kunstpause, und dann, „die Gewinner machen Internetspiele und kommen aus Harburg“. Unter den Schlachtenbummlern in den grünen Shirts brandete Jubel auf, wir hatten uns um 11 Sekunden gegenüber des Vorlaufs verbessert!
Der Tag war natürlich gerettet und wir lagen gefühlsmäßig auf Augenhöhe mit dem Deutschland-Achter obwohl wir gerade erst die Zwischenläufe erreicht hatten. Mindestens Platz 15 war gesichert!
Im Zwischenlauf wechselte dann unsere Steuerfrau – ihre recht professionelle Einstiegsfrage: „Welchen schlag fahrt ihr denn?“, konnten wir leider nur mit einem verdutzen Achselzucken quittieren. Es folgte die bitterste Stunde in der InnoGames Drachenboot Historie: Auf letzten Metern des Zwischenlaufs verspielten wir den bereits sicher geglaubten Platz 2 und mussten somit in das Finale um Platz 13-15.
Dort liefen wir dann dank einer wiederholten Frischzellenkur – des Einsatzes zweier noch unverbrauchter Mitarbeiter – nochmal zur Höchstleistung auf und gewannen den Lauf. Am Ende sprang also mit Position 13 ein Platz im gesicherten Mittelfeld heraus. Und das in einem Teilnehmerfeld, das mit alten Drachenboothasen nur so gespickt war.

Für uns steht heut schon fest: Drachenboot 2011 – InnoGames ist dabei!



